Jeder Tag ist ein Neubeginn

Ein neues Jahr hat begonnen. Wir haben es ausführlich gefeiert und begrüßt. Wie wäre es, wenn wir künftig jeden neuen Tag wie einen Neubeginn feiern? Denn das ist er ja: ein neuer Tag ist ein Neubeginn mit neuen Möglichkeiten. 

Über die Weihnachtsfeiertage, die Zeit "zwischen den Jahren" und den Jahreswechsel sind mir immer wieder die gleichen Gedanken gekommen: Warum machen wir Menschen jedes Jahr dieselben Dinge? Wie kommt es, dass die meisten von uns jedes Jahr die alten Rituale wiederholen, die wir von unseren Eltern übernommen haben und diese wiederum von ihren Eltern und so weiter. Wissen wir warum wir das machen? Oder machen wir es weil es uns selbst wirklich so gut gefällt? Ich liebe Rituale und ich finde es auch schön, diesen Gedanken, dass uns Ereignisse wie Advent und Weihnachten verbinden, weil wir gemeinsam feiern und es uns ein Gefühl von Zugehörigkeit und Wärme gibt. 

Am Silvesterabend aber habe ich mich wirklich sehr darüber gewundert, warum meine Nachbarn alle so gerne Raketen und Böller abfeuern. Warum machen wir Deutschen das so gerne? Ich habe die letzten beiden Jahre in Frankreich und Italien den Jahreswechsel erlebt und dort war es angenehm ruhig und friedlich zum Beginn des Jahres, ganz ohne böllern. Dort wurde auch ausgelassen gefeiert und getanzt und ich habe das Feuerwerk kein bisschen vermisst. Hinzu kam in diesem Jahr, dass meine Dackeldame Kimi so unglaublich viel Angst hatte während des Feuerwerks, dass ich mir dachte: was ist mit den Vögeln, Igeln und Eichhörnchen, die draußen leben? Haben die auch so viel Angst? Wie gehen wir mit unseren tierischen Nachbarn eigentlich um? 

Schon von klein auf haben Sätze wie "Das macht man halt, weil man es so macht bei uns" oder "das musst Du so machen, es gibt gar keine andere Möglichkeit" in mir ein Unwohlsein hervorgerufen. Irgendetwas machen, weil "man" es halt so macht? Wer ist Bitteschön "man" und wer sagt, dass ich das genauso machen muss? Immer wieder hat die Auseinandersetzung mit diesen Sätzen bei mir dazu geführt, dass ich mir vorgekommen bin wie eine Außerirdische. Wenn es alle so machen, muss es doch gut sein, oder? Ich sage: Nein! Jeder von uns kann selbst entscheiden, was er gut findet und was eben nicht. Wir sind alle in der Lage dazu, Dinge bewusst anders zu machen als andere, wenn wir das so wollen. Wenn nicht, ist das genauso in Ordnung. Doch ich finde: wir selbst sollten uns jeden Tag aufs Neue bewusst machen, warum wir bestimmte Dinge tun. Erst gestern hörte ich wieder: "Dann gehe ich halt morgen wieder arbeiten. Obwohl ich überhaupt keine Lust habe. Aber da muss man durch!" 

Und dieses Mal war es anders bei mir. Ich dachte für mich, wenn Du willst, dann musst Du halt da durch. Ich muss das nicht. Ich entscheide mich anders. Meine Lebenszeit ist viel zu kostbar, Dinge zu machen, die ich nicht machen will oder bei denen ich merke, dass sie mich nicht bereichern, sondern auslaugen.

Ich habe manche Entscheidung in meinem Leben getroffen, die andere für verrückt oder zumindest sehr ungewöhnlich gefunden haben. Ich möchte nichts tun, dass man halt so macht, weil das so gehört und es unvernünftig wäre, sich anders zu entscheiden. Doch tief in mir drin weiß ich: ich tue das Richtige. Ich folge meiner Intuition, meinem Wissen in das, dass ich schaffen kann, was ich mir wünsche. Und dabei gehe ich nicht völlig kopflos durch die Welt, ganz im Gegenteil. Ich richte meinen Fokus auf meine Ziele und lasse mich nicht davon abbringen. Zumindest ist es mir letztes Jahr immer wieder gelungen, meine Ziele nicht aus den Augen zu verlieren, gezweifelt habe ich einige Male. Was für mich entscheidend ist, ist die Bilanz: ich bin mir selbst treu geblieben und fühle, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Einige meiner Ziele habe ich schon erreicht. In 2018 liegen sehr viele Vorhaben vor mir, auf die ich mich freue und die mir auch Angst machen. Doch auch das habe ich gelernt: die Angst ist mein Wegweiser und bringt mich zur Freude! Ich habe letztes Jahr einige neue Dinge begonnen, die ich fortführen möchte: Das Möglichkeiten-Team in Ludwigsburg, die Gefühlswerkstatt, die Arbeit als Psychotherapeutin und vor allem als Hypnosetherapeutin und Coach! Unglaublich reich beschenkt fühle ich mich durch diese Arbeit. Noch vor drei Jahren war das meiste davon vollkommen außerhalb meines Vorstellungsradius. Jetzt ist es Realität und es wird weiter wachsen. 

Was ich mir am allermeisten wünsche ist, Dich darin zu unterstützen, dass auch Du schaffst, was Du Dir wünschst. Ich weiß, dass alles dazu in Dir selbst liegt. Ich habe die Werkzeuge dazu, Dich als Türöffnerin und Wegbereiterin zu unterstützen. 

Die Hypnose bietet die unglaublich starke Möglichkeit, die Schatzkiste, die in Dir schlummert, zu öffnen und Dir den Zugang zu Deinem vollen Potential zu öffnen. 

 

Auch der Umgang mit alten Emotionen kann mit Hilfe dieses starken Werkzeugs gelingen. Manchmal können wir uns nicht erklären, weshalb wir auf bestimmte Weise auf eine Situation reagieren und würden uns andere Handlungsmöglichkeiten wünschen. Aufgrund alter Glaubenssätze und Überzeugungen, die in unserem Unterbewusstsein abgespeichert sind, können wir aber gar nicht anders, als zum Beispiel traurig, ängstlich oder wütend zu werden. Zum Beispiel wenn unser Partner uns auf eine bestimmte Art und Weise anspricht. Selbstverständlich ist es möglich, sich diesen Themen auf verschiedenste Arten zu nähern und Veränderungen herbeizuführen. Doch ich habe die Erfahrung gemacht, dass es mit Hilfe von Hypnose sehr viel schneller und effektiver zu einer Veränderung kommen kann. Wir nutzen dabei unser Unterbewusstsein, um das Bewusstsein zu unterstützen. 

 

Ich wurde vor einiger Zeit von einer erfahrenen Trainerin, die nichts mit Hypnose am Hut hat gefragt: das hört sich ja schön und gut an, aber mir liegt daran, dass die Menschen sich bewusst mit ihren Gefühlen und Themen auseinandersetzen. Wie soll das dabei gelingen?

 

Ich sage: Genau das ist auch weiterhin möglich. Doch zusätzlich könnt Ihr euch Unterstützung holen von Eurem Unterbewusstsein. Neue Entscheidungen treffen, neue Ziele umsetzen, Wünsche in Erfüllung gehen lassen: wollen wir dazu nicht alles nutzen, was uns zur Verfügung steht? 

 

Ich freue mich, dies im neuen Jahr an vielen Tagen zu tun. Und immer wieder neu entscheiden zu können, was ich tun will und was ich tun werde. 

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