Die Grundsätze meiner Arbeitsweise

 

Grundsätzlich gilt: Sie sind diejenigen, um die es geht. Das Rathaus ist für Sie da. Und der Gemeinderat als Hauptorgan der Gemeinde ebenfalls.

 

Eine Bürgermeisterin ist die Leiterin der Gemeindeverwaltung, die Vorsitzende im Gemeinderat sowie die Repräsentantin der Gemeinde nach außen.

 

Mein Anspruch ist, dass Sie Ihr Rathaus zufriedener verlassen, als Sie es betreten haben. Das Rathaus soll für Sie ein Ort sein, in dem Sie Willkommen sind, Ihre Anliegen gehört werden und Sie eine kompetente Dienstleistung erhalten. Als Verwaltungsfachfrau mit Führungskompetenz bin ich dazu in der Lage, für das ganze Rathausteam und für die Beschäftigten in den anderen Gemeindeeinrichtungen, wie z.B. Kindergärten und Bauhof, eine sowohl kompetente und als auch gute Chefin zu sein. In einem guten Betriebsklima können bessere Leistungen erbracht werden, dafür würde ich mich aktiv einsetzen. Im Rathaus sind wichtig: bürgerfreundliche Öffnungszeiten, der Servicegedanke, eine gute Organisation von Verwaltungsabläufen, die Nutzung der Möglichkeiten und Chancen der Digitalisierung und eine freundliche Kommunikation auf Augenhöhe.

 

 

Ein gutes Miteinander in der Gremienarbeit kommt der gesamten Gemeinde zu Gute. Hierfür würde ich mich aus Überzeugung einsetzen. Durch eine transparente und nachvollziehbare Entscheidungsfindung, regelmäßige Einwohnerfragestunden und verständliche Berichterstattungen im Amtsblatt und online über die Gemeinderatsarbeit können alle an der wichtigen Arbeit des Gremiums teilhaben.

 

Als Ihre Repräsentantin würde ich mich stets für die Belange Ingersheims einsetzen und Sie bestmöglich vertreten. Auch eine ansprechende und kompetente Außenwirkung der Gemeinde Ingersheim wäre mit mir gegeben. 

 


Die Basis meiner Arbeit: Solides wirtschaften und eine Verbesserung der finanziellen Situation Ingersheims

 

 

Das Geld der Gemeinde ist Ihr Geld, das der Ingersheimerinnen und Ingersheimer. Eine Bürgermeisterin muss deshalb gemeinsam mit der Gemeindeverwaltung und dem Gemeinderat solide und nachhaltig wirtschaften können.

Eine Finanzpolitik, die auch an künftige Generationen denkt, erfordert einen verantwortungsvollen Blick sowohl auf die Ausgaben als auch Einnahmen. Eine strategische Planung von anstehenden Aufgaben und Vorhaben und eine Priorisierung von Projekten - unter Berücksichtigung der Entstehungs- und der Folgekosten - ist hierfür notwendig und sinnvoll. 

Weil die finanzielle Ausstattung der Gemeinde nicht auf Rosen gebettet ist, ist es Aufgabe der Bürgermeisterin, zusammen mit der Kämmerin und dem Gemeinderat, clevere Lösungen zu finden.

Auch mit kleinen Maßnahmen, die nicht viel Geld kosten und in Gemeinschaftsaktionen kann manchmal Großes bewirkt werden.

 

Lassen Sie es uns gemeinsam angehen! 


Was ich für Sie und mit Ihnen gemeinsam gestalten möchte

Bürgerbeteiligung ist erwünscht – offene und klare Kommunikation mein Grundsatz

Ein persönliches Gespräch ist durch nichts zu ersetzen. Sie werden bei mir entweder eine offene Tür vorfinden oder einen Termin für Ihr Anliegen bekommen. Zudem würde ich Bürgersprechstunden in regelmäßigem Turnus anbieten.

Die Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger in wesentliche Entscheidungen der Gemeinde sollen anlassbezogen stattfinden durch Informationsveranstaltungen, Diskussionsrunden und Beteiligungsverfahren.

In jährlich stattfindenden Einwohnerversammlungen sollen Sie darüber hinaus über alle wesentlichen Projekte und Sachstände informiert werden und Gelegenheit zu Fragen und Stellungnahmen bekommen. 

 

Das Miteinander aller Generationen stärken - Kinder- und Schulkindbetreuung gut fortführen - Angebote für Jugendliche ausbauen 

Die Kinderbetreuung für Kinder unter drei Jahren sowie im Kindergarten- und Grundschulalter ist vorbildlich aufgestellt in Ingersheim. Dies soll so bleiben und am Bedarf orientiert weiterentwickelt werden. Auch für Senioren gibt es ein umfangreiches und außergewöhnlich gutes Angebot wie den Bürgerbus, das Betreute Wohnen, das Pflegeheim Karl-Ehmer-Stift sowie die neue Seniorenresidenz mit WohnenPlus und einer Begegnungsstätte, die belebt werden soll. Das bestehende Angebot für Jugendliche ist zu überprüfen und bei Bedarf zu erweitern, auch unter Einbeziehung der Jugendlichen selbst.  Der demographische Wandel ist längst angekommen in unserer Gesellschaft. Gerade in einem Ort in der Größe Ingersheims können wir dem aktiv begegnen. Von einem guten Miteinander aller Generationen können alle von Jung bis Alt profitieren.  Es sind bereits sehr gute Voraussetzungen hierfür vorhanden. Hierauf können wir gemeinsam aufbauen und die Dorfgemeinschaft weiter stärken.

 

 

Die Ortsmitte in Großingersheim entwickeln - Wohlfühlatmosphäre und Aufenthaltsorte schaffen – auch in Kleiningersheim

Die Entwicklung der Ortsmitte in Großingersheim ist eine Zukunftsaufgabe, die Ingersheim nachhaltig positiv prägen soll. Hier ist besonderes Geschick, Weitsicht und auch Kreativität gefragt. Es besteht die Chance, den dörflichen Charakter zu erhalten und ein attraktives Herz Ingersheims zum Schlagen zu bringen. Diese Aufgabe kann am besten mit der Beteiligung und den Ideen der Bürgerinnen und Bürger gelingen.

Treffpunkte, an denen man ein Schwätzle halten kann gibt es, zum Beispiel den Platz an der Dorflinde in Kleiningersheim. Für weitere Verweilorte mit Sitzgelegenheiten und die liebevolle Gestaltung bereits vorhandener Plätze, sehe ich viel Potenzial, das genutzt werden könnte: am Hindenburgplatz, die Grünfläche des alten Friedhofs unterhalb der Martinskirche, am Neckar, den Platz vor der Kleiningersheimer Kelter und noch mehr. Hierfür müssen nicht immer große Lösungen her, die viel Geld kosten. Auch mit kleinen Veränderungen kann bereits mehr Lebensqualität entstehen.

 

Ehrenamtliches Engagement und Jugendarbeit wertschätzen und fördern – in Vereinen, Kirchen, der Freiwilligen Feuerwehr und darüber hinaus 

Was wäre Ingersheim ohne seine Ehrenamtlichen? Das Ehrenamt ist sehr gut aufgestellt.  Ingersheim hat viele aktive, attraktive und selbstbewusste Vereine, die für alle Generationen ein umfangreiches Angebot zur Verfügung stellen. Die Kirchen leisten ebenfalls wertvolle und vielfältige Beiträge. Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr stellen sich vorbildlich in den Dienst von Hilfsbedürftigen und der Allgemeinheit. In der Schulkindbetreuung, den Elternbeiräten von Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen wird wichtige ehrenamtliche Arbeit geleistet. Jegliches Engagement ist ein großer Schatz für das Gemeindeleben. Dieser muss gewürdigt und auch finanziell gefördert werden. Die Rahmenbedingungen, unter anderem die Bereitstellung von Räumlichkeiten, müssen stimmen und auch hier ist die Gemeinde gefordert. Ein offener Dialog mit allen Ehrenamtlichen, ein regelmäßiger Austausch über Probleme und Anliegen, über die reine Veranstaltungsplanung hinaus, ist mir wichtig. Das Rathaus soll Ihnen aktive Unterstützung und Möglichkeiten bei der Umsetzung von Vereinsaktivitäten und Veranstaltungen bieten.

 

Außerhalb von Deutschland bin ich am liebsten in Frankreich. Die Partnerschaft mit Ingersheim im Elsass finde ich wertvoll und würde ich mit Freude pflegen und fortsetzen.

 

Gemeinde- und Sporthallen in Großingersheim – Vereinsheim Schönblick in Kleiningersheim

Bei vielen Gesprächen wurde ich auf den Zustand der SKV-Halle und des Vereinsheims Schönblick angesprochen. Hier wird seitens der Nutzer dringender Handlungsbedarf gesehen. Gleichzeitig wurde von vielen der Bau einer neuen Mehrzweckhalle im in der Planung stehenden Wohngebiet Beeten II in Frage gestellt. Hier scheint es noch Klärungs- und Informationsbedarf zu geben.

Für mich zeichnet sich ab: Kleiningersheim braucht einen attraktiven Ort für das eigene Vereinsleben, eine Sanierung des Vereinsheims ist dringend notwendig und muss angegangen werden.

Zur Frage der Hallen in Großingersheim kann ich dann eine zuverlässige Aussage treffen, wenn ich den wirklichen Bedarf und den Zustand der vorhandenen Hallen im Detail kenne. Welche Sanierungen stehen an und was würden diese kosten? Was würde eine neue Halle kosten? Was geschähe dann mit der SKV-Halle? Meine Herangehensweise wäre, gemeinsam mit den Nutzern die beste Lösung, die sich am örtlichen Bedarf orientiert und auch die finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde berücksichtigt, zu erarbeiten.

 

Schleichverkehr und Parkplatzproblematik angehen – ÖPNV-Anbindungen verbessern – Radverkehr attraktiver machen – sichere Schulwege gewährleisten

 

Der Verkehr ist in Ingersheim ein zentrales Thema. Dies ist bedingt durch die stark befahrenen Durchgangsstraßen, die weiter ansteigende Anzahl an Fahrzeugen und die Lage in der vom Verkehr sehr belasteten Region Stuttgart. In Ingersheim geht es darum, mit dieser Situation bestmöglich umzugehen.
Viele von Ihnen beanstanden den Schleichverkehr durch die Wohngebiete und wünschen sich hier eine Entlastung. Hier müssen unter Beteiligung der Anwohner und in Kooperation mit der Verkehrsbehörde geeignete Möglichkeiten gefunden und umgesetzt werden.
Parkplätze sind rar und es wird viel im öffentlichen Raum geparkt. Auch diesem Thema möchte ich mich unter Einbeziehung der Anwohner, die es direkt betrifft, aktiv widmen und Lösungen erarbeiten.
Vor allem aus Kleiningersheim höre ich, dass die Busverbindungen nicht bedarfsgerecht und umständlich sind. Für eine Verbesserung werde ich mich engagiert einsetzen.
Wenn alternative Verkehrsmittel wie das Fahrrad mehr genutzt werden, führt dies zu einer Entlastung für alle. Die Verbesserung des Miteinanders aller Verkehrsteilnehmer, eine sichere Schulweg-Führung sowie eine attraktivere Verkehrsführung für Radfahrer stellen für mich Daueraufgaben dar.

 

 

Die Nahversorgung erhalten und verbessern – Einzelhandel und Gewerbe stärken

Ingersheim hat viele gute Fachgeschäfte, Selbstständige und Handwerksbetriebe. Diese müssen seitens der Gemeinde unterstützt und gefördert werden, für deren Fortbestehen und bei Erweiterungswünschen. Durch die anstehende Entwicklung der Ortsmitte besteht die Chance, auch für den Einzelhandel attraktivere Rahmenbedingungen zu schaffen.

Viele von Ihnen haben mir den Wunsch nach der Ansiedlung eines Discounters oder eines Drogeriemarktes mitgegeben. Grundsätzlich gilt: Die Nahversorgung sollte sich am Bedarf und an den Wünschen der Bürgerinnen und Bürger orientieren.

 

Gewerbeansiedlungen mit Augenmaß – Grundstücke für Firmen - Gewerbesteuer generieren – Arbeitsplätze vor Ort

Im Hinblick auf neue Gewerbeflächen hat Ingersheim mit dem Zweckverband Gewerbepark Bietigheimer Weg bereits die Weichen für die Zukunft gestellt. Bei der Weiterentwicklung des Gewerbegebietes ist darauf zu achten, dass nur hochwertige Betriebe den Zuschlag für Flächen erhalten. Jede Fläche kann nur einmal verkauft und bebaut werden und vorab müssen Investitionen in die Erschließung geleistet werden. Zusätzliche Verkehrsbelastungen müssen so gering wie möglich gehalten werden. Im Hinblick auf eine solide Finanzpolitik und auch im Interesse von Landwirtschaft und Natur werde ich mich für eine ausgewogene und zielführende Entwicklung einsetzen. Die Generierung von Gewerbesteuer ist hierbei ein wichtiges, sollte jedoch nicht das einzige Kriterium sein. Grundsätzlich gilt für mich, dass ortsansässige Betriebe Vorrang haben und gute Entwicklungsmöglichkeiten bekommen müssen.

 

Wohnraum schaffen – maßvoll, bezahlbar, mit neuen Ideen und am örtlichen Bedarf orientiert

Ingersheim hat attraktive Wohngebiete in bester Lage. Dennoch ist der Bedarf an zusätzlichem Wohnraum enorm groß. Innerorts sind mir voll erschlossene Baulücken aufgefallen. Im vom Gemeinderat auf den Weg gebrachten Wohngebiet Beeten II sollte deshalb eine Überbauungsverpflichtung für alle Grundstücke innerhalb einer bestimmten Frist geregelt werden.

Sollte ich noch am Bebauungsplanverfahren mitwirken können, würde ich mich für bezahlbaren Wohnraum einsetzen sowie auch prüfen, wie und in welcher Form auch neue Wohnformen mit in die Bebauung aufgenommen werden können. Generationenübergreifendes Wohnen und innovative Projekte anderer Städte und Gemeinden könnten auch interessant für Ingersheim sein.

Grundsätzlich gilt für mich, dass innerörtliche Flächen nach und nach weiter entwickelt werden müssen, damit eine passende Innenentwicklung vor Außenentwicklung stattfinden kann.

 

Natur, Landwirtschaft, Weinbau und Naherholung – Interessen berücksichtigen und ausgleichen – sanften Tourismus fördern

 

Die Attraktivität Ingersheims hängt direkt zusammen mit der wunderschönen und einzigartigen Kulturlandschaft, in der es liegt. Der Neckar als Lebensader, die Weinbauflächen in den Steillagen, die guten Böden, die die Grundlage für die Landwirtschaft bilden, all das trägt bei zu einer einzigartigen Lebensqualität. Dies muss erhalten und gepflegt werden. Klimaschutz und der Erhalt der Artenvielfalt beginnen direkt vor unserer Haustüre. Hierfür hat Ingersheim schon sehr gute Grundlagen geschaffen mit dem Biotopvernetzungskonzeption, der Mitwirkung im Landschaftserhaltungsverband und auch durch die Teilnahme am Förderprogramm ILEK. Diese Entwicklung möchte ich konsequent fortsetzen.
Die Schönheit Ingersheims ist auch für einen sanften Naherholungstourismus interessant, der der Gemeinde zu Gute kommt.

Ganzheitlich denken – konzeptionelles Arbeiten - die Zukunft Ingersheims strategisch angehen
Lassen Sie uns gemeinsam ein Bild davon erschaffen, wie Ingersheim im Jahr 2035 aussehen soll, wie es sich anfühlen soll, hier zu leben und was bis dahin umgesetzt werden soll. Wenn klar ist, wohin die Reise gehen soll, ist es leichter möglich, die richtigen Wege einzuschlagen und konkrete Maßnahmen einzuleiten. Dies kann beispielsweise durch ein Gemeindeentwicklungskonzept in Zusammenarbeit von Bürgerschaft, Gemeinderat und Gemeindeverwaltung angepackt werden. Konzepte machen dann Sinn, wenn sie maßgeschneidert auf die Bedürfnisse Ingersheims entwickelt und umgesetzt werden. Unter Berücksichtigung der finanziellen Möglichkeiten und kommunalrechtlicher Rahmenbedingungen. Dadurch kann ein Dialog aller Akteure der Gemeinde gelingen und alle profitieren davon, wenn es gut angegangen wird.